Hausgemachte Helfer bei Erkältungssymptomen

Die besten und gängigsten Hausmittel, die Sie unterstützend anwenden können, haben wir für Sie zusammengefasst.

1. Erkältungstees & Co.

Viel hilft viel! Das gilt auf jeden Fall für den Flüssigkeitskonsum bei Erkältungen. Lindenblütentee ist ein klassischer „Fiebertee“. Er soll dem Körper helfen, eine Infektion über Nacht auszuschwitzen.

2. (Hühner)Suppe

Selbstgemachte Hühnersuppe hilft bei Erkältungen. Ihre unterstützende Wirkung bei Erkältungen ist seit Großmutters Zeiten bekannt. Die Eiweißstoffe der Suppe blockieren im Organismus bestimmte weiße Blutkörperchen, die für Entzündungsprozesse mit verantwortlich sind und auch bei Erkältungen freigesetzt werden. In Hühnersuppe steckt zudem der Eiweißstoff Cystein. Er wirkt entzündungshemmend und abschwellend auf die Schleimhäute.

Hühnersuppe ist somit eine wertvolle Mahlzeit – auch wenn man vielleicht keinen großen Hunger hat.

3. Inhalationen

Das Inhalieren mit Thymian, Eukalyptus und Pfefferminz kann Husten lindern und die verstopfte Nase befreien. Zudem werden so gereizte Schleimhäute befeuchtet. (Handtuch über Kopf und Schüssel stülpen, ca. zehn Minuten inhalieren, danach ruhen).

Wichtig: Kinder sollten heiße Dämpfe mit ätherischen Ölen nicht einatmen! Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um ein geeignetes Präparat für Ihr Kind zu finden.

4. Gurgeln

Gurgellösungen mit Salbei- und Kamillentee wirken entzündungshemmend und können bei Halsschmerzen wohltuend sein. Mehrmals täglich mit der heißen Flüssigkeit fünf bis zehn Minuten intensiv gurgeln. Achten Sie darauf, dass die Lösung nicht zu heiß ist, damit Sie sich nicht verbrennen.

5. Nasenspülungen

Salzwasserspülungen können den Schleim lösen und dabei helfen, Keime auszuspülen.

6. Erkältungsbäder

Bäder mit einem Zusatz aus Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl fördern die Durchblutung, tun gut bei Gliederschmerzen und erhöhen die Körpertemperatur. Die ätherischen Öle lösen Sekrete aus Nase und Bronchien.

Wichtig: Sollten Sie Fieber haben oder sich sehr schlapp fühlen, verzichten Sie lieber auf Erkältungsbäder, um Ihren Körper nicht zusätzlich zu belasten.

7. Kalter Wadenwickel

Erhöhte Temperatur und leichtes Fieber sind natürliche Reaktionen des Körpers auf Krankheitserreger, wie beispielsweise Erkältungsviren. Wer dennoch sein Fieber senken oder gegen fieberbedingte Kopfschmerzen vorgehen möchte, macht sich kalte Wadenwickel. Und so geht’s: Zwei Tücher in kaltem Wasser tränken (ein Schuss Essig erhöht die Wirkung), auswringen und straff um beide Waden wickeln (Füße bleiben frei). Darüber ein größeres trockenes Handtuch wickeln. Nach Erwärmung der Wickel (ca. 10-20 Minuten), Anwendung beenden und eventuell den Vorgang wiederholen, bis die Körpertemperatur abgesunken ist oder die Kopfschmerzen verschwunden sind.

Tipp: Wadenwickel sind auch bei Kindern ideal.

Das Wichtigste ist: Nehmen Sie sich Zeit, kurieren Sie Ihre Erkältung aus! Sollten sich Ihre Beschwerden nach mehreren Tagen nicht bessern oder sich gar verschlechtern, ist ein Arzt aufzusuchen. Viele Erkältungspatienten fühlen sich seltsam dabei, wegen einer „banalen“ Erkältung zum Arzt zu gehen. Doch ein verschleppter grippaler Infekt – sprich eine Erkältung – der nicht auskuriert ist, kann ernsthafte gesundheitliche Komplikationen verursachen!